Dieses kleine Rezept hätte ich schon vor einiger Zeit posten können, aber ich habe mir das aufgehoben, für eine Zeit in der ich nicht zum Posten komme. Das Wochenende fahre ich in die Schweiz auf ein Fußballturnier und wollte euch noch etwas mit meinem Post beglücken. Also, hier nun das sehr simple Rezept selbst Vanillezucker herzustellen:
Da ich von meiner Bruchschokoladenherstellung noch einiges an Vanilleschoten übrig hatte, dachte ich mir, dass ich mich daran versuche selbst Vanillezucker herzustellen. Vanillezucker habe ich in der Regel immer zu hause, aber meist ist es doch das Briefchen, wo man sich nicht so recht sicher sein kann, ob da auch echte Vanille drin ist. Eigenen Vanillezucker anzusetzen ist sehr einfach und deshalb kann man sich daran wunderbar probieren!
Zutaten
250g Zucker
1 Vanilleschote (auch ausgekratzt möglich!)
Zuerst wird das Mark der Vanilleschote ausgekratzt und in eine kleine Schüssel gegeben. Wer eine ausgekratzt Vanilleschote nimmt, kann sich diesen Arbeitsschritt sparen. Der Zucker wird dazu gegeben und alles wird gut vermengt. Anschließend wird das Gemisch in eine gut verschließbare Dose (ich habe ein altes Marmeladenglas genommen) gefüllt und die Vanilleschote reingesteckt. Die Dose gut zumachen. Nach einer Woche den leicht geklumpten Zucker durch rühren und wieder alles verschließen. Eine Woche später erneut den Vanillezucker durchmengen. Nach ungefähr 4 bis 5 Wochen ist der Vanillezucker gut durchgezogen. Nun kann er mit Hilfe einer Mahlmaschine zusammen mit dem Zucker gemahlen werden. Je kleiner die Vanilleschote gemalen ist, desto besser entfaltete sie ihr Aroma. Alternativ kann die nun getrocknete Vanilleschote (nach der Jamie Oliver - Methode) nach der Ziehzeit in einer Küchenmaschine bzw. einem Mixer klein gemahlen werden. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Häufig können die Schoten nicht ganz klein gemahlen werden und es bleiben Fasern übrig, die beim mit Vanillezucker zubereiteten Essen eher störend sind.
Tipp: Wer keine Mahlmaschine zuhause hat, kann sich damit helfen gleich zu Beginn mehr Vanilleschoten in den Zucker zu setzen und die Vanilleschoten nach 1,5 Monaten erst entfernen. Dadurch kann der Zucker auch sehr gut von dem Vanillearoma durchzogen werden, ohne dass alles gemahlt werden muss.
Donnerstag, 28. April 2011
Sonntag, 24. April 2011
Küken-Muffins
Anlässlich des anstehenden Osterfestes habe ich für meine Freunde und Familie Küken-Muffins gebacken. Ist ein recht simples Rezept, aber sehr eindrucksvoll, wenn es in hübschen Körbchen überreicht wird.
Zutaten für 12 Stück:
12 Raffaelo
175g Butter
2 Eier
150g Zucker
1x Vanillin
100g Schmand
200g Mehl
1/2 Pkt. Backpulver
Dekoration
50g Kokosflocken
1 Tube gelbe Lebensmittelfarbe
24 Schokotropfen
12 orangene Gummibärenabschnitte
50g Puderzucker
5 EL Wasser
Die weiche Butter zusammen mit den Eiern, dem Zucker und dem Vanillin 3min lang schaumig schlagen. Anschließend den Schmand dazugeben und erneut kurz aufschlagen. Das Mehl und das Backpulver dazusieben. Die Muffinformen zur Hälfte (ca. 1 TL) füllen und je ein Raffaelo hineinstecken. Mit einem zweiten Teelöffelhäufchen das Raffaelo überdecken. Die Muffins müssen bei 165°C Umluft für 20min gebacken werden. Nach dem Backen am Fenster auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kokosflocken mit der Lebensmittelfarbe einfärben und die Puderzuckerglasur mit dem Wasser anrühren.
Die abgekühlten Muffins in die Puderzuckerglasur tauchen und anschließend mit den gelben Kokosflocken bedecken. Jeweils zwei Schokotropfen darauf drücken (Augen) und ein dreieckiges Gummibärenabschnitt als Schnabel aufdrücken. Fertig sind die Kükenmuffins!
Da meine gelbe Lebensmittelfarbe irgendwann dem Ende zuging, habe ich improvisiert und einige Kokosflocken blau eingefärbt, so dass ich mehrere Krümelmonster-Muffins hatte. Hierzu wird noch ein kleiner Schlitz in den Muffin geschnitten und ein Stück Keks dem Krümelmonster in den Mund geschoben. Als Augen lassen sich wunderbar zwei Marzipankugeln rollen und zwei Schokotropfen draufsetzen. (Da ich kein Marzipan hatte, habe ich Kulleraugen aus dem Bastelbedarf draufgesteckt)
Dienstag, 19. April 2011
Cornbread
Trotz des eher mangelhaften Wetters am Wochenende habe ich mit Freunden zusammen ein amerikanisches Barbecue veranstaltet. Da ich bei Spareribs, Beerbuttchicken und Rumpsteaks gegenüber meinem Bruder überhaupt kein Mitspracherecht habe und dementsprechend auch kein Rezept hier vorstellen kann, möchte ich aber an meinem leckeren Cornbread-Rezept teilhaben lassen. Das Rezept habe ich auf einer amerikanischen Homepage entdeckt und für mich abgewandelt. Es ist sehr saftig und schmeckt trotz leichter Süße hervorragend zu richtig fleischigem Grillgut!
Zutaten
Zutaten
2 Eier
350ml Buttermilch
150g Naturjoghurt
350ml Buttermilch
150g Naturjoghurt
100g geschmolzene Butter
1 TL Salz
4 EL Zucker (wenn möglich: Traubenzucker)
2 TL Backpulver
4 EL Zucker (wenn möglich: Traubenzucker)
2 TL Backpulver
2 TLNatron
240g Maismehl
240g Maismehl
300g Weizenmehl
Die flüssigen Zutaten miteinander vermischen und die trockenen Zutaten in einem anderen Mixbecher vermischen. Dann beide Mengen miteinander mischen und mit einer Gabel verrühren. Dabei dürfen ruhig kleine Klümpchen enstehen, immerhin ist es ein amerikanisches Rezept! In eine gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte große Auflaufform geben. Das Cornbread bei 180°C Umluft im vorgeheizten Backofen für 25min backen. Ist die Backzeit fertig, das Cornbread noch warm servieren.
Tipp:
Vorsicht! Es trocknet leider sehr schnell aus und schmeckt dann leider nicht mehr so saftig. Wer es sich aber für ein paar Tage aufheben will, ist mit einer Tupperdose oder Alufolie gut bedient. Es muss nur direkt nach dem Backen eingepackt werden, so dass nur wenig Feuchtigkeit aus dem Brot dampfen kann.
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